BEECK

Die Geschichte der Beeck’schen Farbwerke begann im Jahr 1894, als der spätere Firmengründer Ludwig Beeck reine Mineralfarben auf der Grundlage von Wasserglas entwickelte und produzierte. Mit dem Mineralfarbsystem „BEECK Reinkristallin“ gelang es ihm, den Anstrich sogar mit mikroporösen Untergründ untrennbar zu verbinden. Gedacht war das „BEECK Reinkristallin“ vor allem für die Behandlung wertvoller historischer Bausubstanzen im Außen- und Innenbereich. Die Rezepturen, die Ludwig Beeck damals entwickelte, werden noch heute im Bereich der Baudenkmalpflege verwendet. Und noch immer überzeugen die wohl durchdachten Rezepturen durch ihre hohe Haltbarkeit und große Farbvielfalt.

Während des Baubooms der Wirtschaftswunderphase in den 1950er und 1960er Jahren begannen für den Mineralfarbenhersteller BEECK schwere Zeiten – zu groß war die Konkurrenz durch die damals so beliebten Kunstharzdispersionsfarben. Obwohl in dieser Zeit Mineralfarben fast in Vergessenheit gerieten, blieben sich die Beeck’schen Farbwerke treu und entwickelten auch weiterhin ausschließlich rein natürliche Anstrichsysteme. 1968 wurde das Produktsortiment der Beeck’schen Farbwerke um die Naturfarbenmarke AGLAIA erweitert.

Kurze Zeit später wechselten die Beeck’schen Farbenwerke Ihren Besitzer. Neuer Eigentümer wurde Gerhard Osterle, der sich als Fachmann für Mineral- und Naturfarben bereits einen Namen gemacht hatte. Osterle regte den Neubau eine Produktionsstätte in Laichingen (Schwäbische Alb) an und investierte in den Kauf moderner Maschinen, in ein eigenes Entwicklungs- und Anwendungslabor und in Mitarbeiter, die als Spezialisten ihres Gebietes galten.

BEECK im Überblick – von Ä wie Ästhetik bis Ö wie Ökologie

Ästhetik.

Die tuchmatten Anstriche von BEECK sind hinsichtlich ihrer Optik kaum zu übertreffen – auch und inbesondere in einem modernen Ambiente. Traditionelle Anstriche – wie beispielsweise Kalkfarben – passen besonders gut zu historischen Wänden aus Lehm, Naturstein und Luftkalkputz. Die Kaseinfarben und reversiblen Anstriche des Herstellers sind insbesondere in der Kirchenmalerei und Restaurierung fest verankert.

Bauphysik.

Zum Sortiment von BEECK zählen kapillaraktive Anstriche, die eine ideale Offenporigkeit besitzen und aus diesem Grund bauphysikalisch sehr sinnvoll sind. Die Anstriche sind durch das Prinzip der Verkieselung in der Lage, mit dem Putz eine untrennbare Einheit einzugehen. Und die Anstriche besitzen noch einen weiteren Vorteil: die neigen nicht zum Abblättern und sorgen durch ihre offenporige Oberfläche für ein wohngesundes und ausgeglichenes Raumklima. Da die Anstriche alkalisch sind, wirken sie zudem bakterizid und schimmelwidrig. Alle Anstriche sind frei von Bioziden, Lösemitteln, Weichmachern und Konservierungsmitteln. Deshalb erfüllen Sie in punkto Luftraumhygiene auch die strengsten Anforderungen.

Denkmalpflege.

Seit mehr als 120 Jahren ist BEECK ein Synonym für Wasserglas- und Kalkfarben allerhöchster Qualität. Die Farben haben sich auf den schwierigen Untergründen, die in der Baudenkmalpflege eher die Regel als die Ausnahme sind, bewährt und stechen in diesem Bereich kunstharzgebundene Systeme mühelos aus.

Innovation.

Die Anstriche des Herstellers Beeck eignen sich nicht nur für traditionelle Baumaterialien, denn auch für Leichtbauelemente und Verbundwerkstoffe sind sie hervorragend geeignet.

Ökologie.

Bei den Produkten des Herstellers BEECK handelt es sich um mineralische Naturfarben. Diese haben einen großen Vorteil: Sie werden direkt aus mineralischen Rohstoffen gewonnen, die praktisch unbegrenzt verfügbar sind. Da die Produkte von Beeck weder Weichmacher, noch Biozide oder Lösemittel enthalten, sorgen sie ganz natürlich für ein wohngesundes Umfeld.